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Von HAPE KERKELING bis FRANK SCHÄTZING: Unsere Lesetipps für den Herbst

Von Hape Kerkeling bis Frank Schätzing, von Autobiographie bis Thriller: Wir präsentieren euch sechs spannende, komische und dramatische Romane, die als Vorlage für unsere Kino- & TV-Produktionen dienten.

Viele unserer Produktionen basieren auf großartigen Romanvorlagen, die nicht nur auf der Kinoleinwand sehens-, sondern bereits als Roman absolut lesenwert sind! Während wir für Hape Kerkelings "Der Junge muss an die frische Luft" vor kurzem erst die Verfilmungsrechte erworben haben, feiert Bestseller-Vorgänger "Ich bin dann mal weg" am 24. Dezember bereits seine Kinopremiere. Sarah Kuttners "Mängelexemplar" läuft ab 2016 über die Kinoleinwand. Von unseren beiden Charlotte Link-Romanen "Die letzte Spur" und "Der Beobachter" flimmert letzterer noch im Dezember über die heimischen TV-Bildschirme. Frank Schätzings "Breaking News" befindet sich momentan noch in der Entwicklung und reiht sich in unser Portfolio der diesjährigen Mipcom in Cannes. Hier alle sechs Romane für den Lese-Marathon noch einmal für euch in der Übersicht:  

"Der Junge muss an die frische Luft"

"Der Junge muss an die frische Luft" | Hape Kerkeling | Piper Verlag | 2014

Bis die Romanverfilmung auf die große Kinoleinwand kommt, dauert es noch ein Weilchen, bis dahin können wir allen Fans die Lektüre von "Der Junge muss an die frische Luft" ans Herz legen. Hier schildert TV-Entertainer, Moderator und Autor Hape Kerkeling seine Kindheit: Entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher sowie das Auf und Ab seiner dreißigjährigen, turbulenten Karriere. Darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können und über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.

"Ich bin dann mal weg"

"Ich bin dann mal weg" | Hape Kerkeling | Malik Verlag 2008 | Kinopremiere: 24.12.2015

Mit seinem Pilgerbericht "Ich bin dann mal weg" überraschte Hape Kerkeling seine Fans und begeisterte Leser jeden Alters. Unterhaltsam und Kerkeling-typisch schildert er die Erlebnisse auf seiner Pilgerreise entlang des Jakobsweges nach Santiago de Compostela im Jahr 2001. Kerkeling erzählt dabei amüsant von den Menschen, die er unterwegs trifft, von maroden Pilger-Rasthäusern und betrachtet darüber hinaus mit tiefsinnigem Blick sein eigenes Leben.

Ab 24. Dezember ist "Ich bin dann mal weg" mit Devid Striesow (als Hape Kerkeling), Annette Frier, Martina Gedeck, Karoline Schuch, Katharina Thalbach uvm. deutschlandweit in den Kinos zu sehen.

"Breaking News" (AT) | Frank Schätzing | Kiwi-Verlag | 2014

Frank Schätzings "Breaking News" ist Thriller, Politdrama und Familiensaga zugleich, der den Leser auf eine packende Reise durch die Geschichte Israels mitnimmt. Zwei Familien wandern Ende der zwanziger Jahre nach Palästina ein – in eine von Legenden, Kämpfen und Hoffnungen beherrschte neue Welt, wo Juden, Araber und britische Kolonialherren erbittert um die Vorherrschaft ringen. Bis in die Gegenwart, über Generationen hinweg, spiegeln und prägen beide Familien Israels atemlose Entwicklung. Im Mittelpunkt von Schätzings Roman steht Protagonist Tom Hagen, gefeierter Star unter den Krisenberichterstattern, der nicht zimperlich ist, wenn es um eine gute Story geht. Doch Hagens Karriere als Kriegsreporter scheint so gut wie beendet, als er in Tel Aviv eine letzte Chance bekommt und ihm geheime Unterlagen des israelischen Inlandsgeheimdienstes zugespielt werden. Hagen ergreift die Gelegenheit und setzt ungewollt eine tödliche Kettenreaktion in Gang...

Bereits im letzten Jahr konnten wir uns die Verfilmungsrechte zu Frank Schätzings Thriller sichern, momentan reiht sich "Breaking News" in unser Portfolio der diesjährigen Fernsehmesse MIPCOM in Cannes. Verantwortlicher Drehbuchautor für die geplante 6-teilige Miniserie ist Christoph Darnstädt, Produzenten sind Nico Hofmann & Benjamin Benedict sowie Jan Mojto von Beta Film.

"Mängelexemplar"

"Mägelexemplar" | Sarah Kuttner | Fischer Verlag 2010

In ihrem Erzähldebut "Mängelexemplar" gibt Autorin und Moderatorin Sarah Kuttner dem Wahnwitz unserer Gegenwart eine Stimme. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von der Verlorenheit, die manches Leben heute aushalten muss. Im Fokus des Romans steht Protagonistin Karo, ein Musterexemplar unserer Zeit: schnelllebig, intelligent, selbstironisch und liebenswert. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da. Als auch die cleversten Selbsttäuschungen nicht mehr helfen, tritt sie verzweifelt und mit wütendem Humor ihrer Depression entgegen...

"Mängelexemplar" wurde unter der Regie von Laura Lackmann mit Claudia Eisinger und Katja Riemann in den Hauptrollen verfilmt und kommt 2016 in die Kinos.

"Die letzte Spur"

"Der Beobachter" & "Die letzte Spur" | Charlotte Link | Blanvalet | 2008 & 2012

Die Krimis von Bestsellerautorin Charlotte Link garantieren Spannung mit psychologischem Tiefgang. Fesselnd, abgründig und raffiniert schildert Link in "Der Beobachter" das Leben eines Eigenbrötlers, der wildfremde Frauen beobachtet, sich an ihre Seite träumt und alles von ihnen wissen will. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das hauptsächlich aus Misserfolgen besteht. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

In der ARD-Verfilmung "Die letzte Spur", die im Dezember ihre TV-Premiere feiert, spielt die vielseitige Film- und Theaterschauspielerin Karoline Eichhorn die Rolle einer Ehefrau, die ihr Familienleben für eine leidenschaftliche Affäre aufs Spiel setzt. Christiane Paul mimt deren beste Freundin Tara, die hinter der Fassade der kühlen Staatsanwältin ein furchtbares Schicksal verbirgt. Michael Stange gibt den „Beobachter“ mit einer Mischung aus kindlich anmutender Skurrilität und Bedrohlichkeit. Andreas Herzog, erfahrener TV-Regisseur mit einem Händchen für Suspense, arbeitet in dem Thriller gekonnt familiäre Abgründe heraus.

In "Die letzte Spur" scheint Elaine Dawson ist vom Pech verfolgt. Als sie nach Gibraltar zur Hochzeit einer Freundin reisen will, werden sämtliche Flüge in Heathrow wegen Nebels gestrichen. Anstatt in der Abflughalle zu warten, nimmt sie das Angebot eines Fremden an, in seiner Wohnung zu übernachten – und wird von diesem Moment an nie wieder gesehen. Fünf Jahre später rollt die Journalistin Rosanna Hamilton den Fall neu auf. Plötzlich gibt es Hinweise, dass Elaine noch lebt. Doch als Rosanna diesen Spuren folgt, ahnt sie nicht, dass sie selbst bald in Lebensgefahr schweben wird…

 

 

© Buchcover: Piper; Fischer; Malik; Kiepenheuer & Witsch; Blanvalet

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