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Culture Clash im ZDF: TV-Premiere von EIN FISCH NAMENS LIEBE

Was passiert, wenn zwei Kulturen und zwei starke Frauen aufeinanderprallen? Diesen Sonntag feiert unsere Culture Clash-Komödie "Ein Fisch namens Liebe" ihre TV-Premiere im ZDF.

Für unsere Culture Clash-Komödie "Ein Fisch namens Liebe", die am Sonntag, 18. Oktober, im ZDF zu sehen ist, zog es unsere Crew inklusive Schauspieler im letzten Jahr für die Dreharbeiten in die Türkei. Hauptdarstellerin Christiane Paul war zunächst selbst überrascht, wo es sie für die Dreharbeiten hinverschlug. Im Intererview verrät sie: "Was ich am Buch besonders spannend fand, war die Geschichte an sich und wie sie am Ende ausgeht. Bevor ich überhaupt wusste, dass ich durch den Dreh von „Ein Fisch namens Liebe“ in Kappapdokien lande, sozusagen in der Mitte der Türkei, war mir erst gar nicht bewusst, was das für eine schöne Gegend ist. Und ich war sehr froh darüber, das mitnehmen zu dürfen."

"Ein Fisch namens Liebe"

In "Ein Fisch names Liebe" mimt Christiane Paul die deutsche Ärztin Vicky, die sich in den jungen Türken Mehmet (Luk Piyes) verliebt. Dessen Familie lebt schon lange in Berlin, man ist aufgeschlossen gegenüber Deutschen. Doch seine Mutter Fatma (Nursel Köse) hat ein Problem mit Vicky, da diese fast so alt ist wie sie selbst. Und will sie um jeden Preis wieder los werden.

"Vicky denkt am Anfang noch, die Sache mit Mehmet ist bloß ein One Night Stand. Dann verlieben sich die beiden, Mehmets Vater stirbt plötzlich und dadurch gerät die Geschichte ins Rollen. Die Geschichte fokussiert sich nun auch zunehmend auf Vicky und Fatma, Mehmets Mutter. Hier geht es vor allem darum, kulturelle und menschliche Unterschiede auszuloten", resümiert Christiane Paul die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren.

"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"

Für Hauptdarsteller Luk Piyes nimmt insbesondere die ambivalente Gefühlswelt seiner Figur des "Mehmet" eine tragende Rolle ein: "Zentrales Thema des Films ist die innere Zerrissenheit Mehmets, der zwischen zwei Menschen steht, die ihm besonders wichtig sind", so Piyes im Interview. "Einerseits will er Loyalität gegenüber der eigenen Mutter beweisen, andererseits aber liebt er Vicky, von der seine Mutter wiederum nicht begeistert ist."

Auch ist für Piyes die Figurenwandlung interessant, die Mehmet im Laufe der Geschichte durchläuft: "Anfangs geht es Mehmet vor allem darum, zu seiner Liebe zu stehen, diese aber auch unterbewusst mit seinen gesellschaftlichen und kulturellen Normen zu bestücken. So möchte er Vicky zum Beispiel relativ schnell heiraten. Zum Ende hin ist ihm das nicht mehr so wichtig, hier geht es ihm vor allem das gute Verhältnis zwischen Vicky und Mutter Fatma. Und er genießt einfach das Zusammensein mit Vicky."

"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"
"Ein Fisch namens Liebe"

Zwischen unterschiedlichen Kulturen, Rollenverständnissen, Vorstellungen und Wünschen, aber auch Vorurteilen, die in "Ein Fisch namens Liebe" aufeinanderprallen, bleibt es spannend, ob sich Vicky und Fatma schlussendlich noch annähern können.

Bildquellen: ©UFA Fiction/Günhan Bardak, ZDF

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