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BORNHOLMER STRASSE: Vorpremiere auf dem Filmfest München

26.06.2014: Vom 27. Juni bis 05. Juli 2014 zeigt das Filmfest München in seiner Reihe Neues Deutsches Fernsehen achtzehn ausgewählte TV-Filme des kommenden Jahres in einer Vorpremiere. Auch die UFA-Fiction Event-Produktion "Bornholmer Straße" wird dann in zwei exklusiven Festivalscreenings vorab auf der großen Leinwand zu sehen sein: Am Samstag, den 28.06.2014 um 19:00 Uhr sowie Sonntag, den 29.06.2014 um 15:00 Uhr. Im Anschluss an das Screening am Samstag findet der UFA Fiction-Empfang im Café Reitschule statt, bei dem zahlreiche prominente Gäste sowie wichtige Branchen- und Medienvertreter anwesend sind. Weitere Informationen zum Festivalprogramm sind hier zu finden. 

"Bornholmer Straße" beleuchtet den Mauerfall aus der Perspektive des überforderten Oberstleutnant Harald Schäfer, der am 09. November 1989 am Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße Dienst hat. Regisseur Christian Schwochow, damals noch ein Kind, hat den Film nach dem Drehbuch seiner Eltern - Heide und Rainer Schwochow - inszeniert.

"Die Geschichte des Mannes, der die Mauer öffnete, trägt für mich die Dimension eines antiken Dramas", so Regisseur Christian Schwochow über die Produktion. "In ihr erzählt sich die ganze Absurdität der DDR und ihrer Grenze - aber auch das Ende des einen und der Anfang eines neuen Deutschlands - in nur einer Nacht. Absurdität und Dramatik - beides lag in jenen Stunden dicht beieinander. Es ist ein tragisch-komischer Film über das Scheitern einer Republik und über den Aufbruch in ein neues Leben. Und darüber, wie ein Mann, der 'auf der falschen Seite' stand, im entscheidenden Moment das Richtige tat und damit die Welt veränderte."

"Bornholmer Straße"
"Bornholmer Straße"
"Bornholmer Straße"
"Bornholmer Straße"

Zum Film: Am Abend des 9. November 1989 sieht NVA-Oberstleutnant Harald Schäfer im Fernsehen die Pressekonferenz mit Günter Schabowski. "Privatreisen nach dem Ausland können ab sofort ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden ..." Wenig später stehen die ersten Ostberliner vor dem Grenzübergang und wollen rüber nach Westberlin. Schäfer wartet auf Anweisungen seiner Vorgesetzten, doch die bleiben aus. Als sich immer mehr Menschen vor dem Grenzübergang versammeln und ihre Ausreise fordern, droht die Lage zu eskalieren. Schäfer entscheidet sich schließlich für die Öffnung der Grenze und die Einstellung sämtlicher Kontrollen. Er wird zum Helden der Geschichte. Die politischen Folgen seiner Anweisung macht ihm ein Kollege unmissverständlich klar: "Das war's dann wohl mit der DDR."

Grenzübergangsleiter Harald Schäfer wird gespielt von Charly Hübner, in weiteren Rollen sind unter anderem Milan Peschel, Rainer Bock und Ludwig Trepte zu sehen. Verantwortliche Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann.

"Bornholmer Straße" wird anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Mauerfall im Ersten ausgestrahlt.

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