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Bloody Support: UFA Fiction unterstützt die GENRENALE

12.02.2014: Heute um 14 Uhr eröffnet im Kino Babylon in Berlin Mitte, abseits des Berlinale Trubels und Glamours, zum zweiten Mal ein Filmfestival, das sich ganz und exklusiv dem deutschen Genrefilm verschrieben hat: Die GENRENALE, ein noch junges Festival, das die UFA FICTION als stolzer „Bloody Supporter“ finanziell unterstützt. Doch die Verbindung der UFA mit dem Festival reicht tiefer. Einer der Festivalväter – Paul Andexel – ist seines Zeichens Post-Produktion-Supervisor bei der UFA FICTION. Ein Herz für den deutschen Genrefilm beweist die UFA Fiction auch mit Produktionen wie Robin Hood, einer modernen Verfilmung der gleichnamigen Saga. Ein Film, der in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg und ProSieben entstand, 2013 und 2014 zahlreiche Festivalpreise gewann und im offiziellen Programm des Fantasy Film Fest zu sehen war.

Den Mittelpunkt des eintägigen Festivals bildet eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Rückkehr zur dämonischen Leinwand – Hindernisse und Chancen des deutschen Genrefilm“, umrahmt von einer Auswahl der besten deutschen Genrefilme des Jahres. Das genaue Programm findet man auf der offiziellen Webseite des Festivals. Den Trailer zur diesjährigen Genrenale findet sich am Ende dieser News.

Über die Genrenale
2013 als kleines Pilotprojekt gestartet, soll die GENRENALE eine regelmäßige Veranstaltung sein, bei der junge Filmemacher ihre Genre-Produktionen einem breiten Publikum präsentieren, Kontakte knüpfen und Horizonte erweitern können. Laut den beiden Vätern des Festivals Krystof Zlatnik (Programmleitung) und Paul Andexel (Festivalorganisation) geht es nicht darum, das bestehende System zu verändern, sondern darum, Vielfalt in den deutschen Film zu bringen und diesen auch nach außen angemessen und vielseitig zu repräsentieren. Diskussion über Berechtigungen, Sinn und die Zukunft des Genrefilms sind gewünscht. Zudem wollen die Organisatoren die GENRENALE als Ergänzung und nicht als Gegenentwurf zur Berlinale verstanden sehen. Eine Ergänzung, die vielleicht bereits ein erstes Umdenken in den Köpfen derer bewirkte, die sich bislang weniger „genreaffin“ zeigten. Vielleicht ist es auch einfach Zufall, dass sich das Berlinale Programm 2014 mit Titeln wie "Tape13" oder "Stereo" überraschend offen gegenüber dem deutschen Genrefilm gibt, ein Jahr nach der Gründung der Genrenale.

Paul und Krystof über das Festival: „Wir sind die Generation, die mit Unterhaltungsfilmen wie "Der weiße Hai", "Terminator","E.T. - Der Außerirdische" oder "Die unendliche Geschichte" aufgewachsen ist. Mitreißende und emotionale Unterhaltungsfilme haben in uns das Fieber entfacht, selber Filmemacher zu werden. Die Realität in Deutschland ist nur leider eine andere. Das schlechte Gewissen der Vergangenheit sitzt immer noch tief. Filmförderungen und Sendeplätze zielen auf, wenn nicht gegen Kritik imprägnierten sozialen Realismus und melodramatisches Betroffenheitskino, dann auf normierte romantische Komödien und herzschlagloses Betäubungsfernsehen mit den immer gleichen Gesichtern."

"Die Genrenale hat sich auf die Fahne geschrieben, etwas für den deutschen Genrefilm zu tun, indem die überzeugendsten aktuellen Arbeiten aus dem deutschen Genrefilm, ob Kurz- oder Langfilme, gezeigt werden und bieten darüber hinaus den Genrefans, Filmemachern, Branchenvertretern und Interessierten eine Plattform zum Austausch, zur Anregung und zur Diskussion."

Quelle: UFA Fiction, Genrenale.de

 

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