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Spitzenquoten für SOKO LEIPZIG Folge über Homophobie dank Sotschi

08.02.2014: Das "SOKO Leipzig" Team erfuhr gestern während der aktuellen Folge „Letzte Wahrheit“ über Schwulendiskriminierung aus einer höchst unerwarteten Richtung Unterstützung: Von der russischen Regierung, die in den letzten Monaten zusehends mit homophoben Verhalten für Schlagzeilen sorgte. Mit der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi bescherte Putins Regierung dem ZDF nicht nur im Vorabendprogramm herausragende Quoten, sondern auch in der Primetime und darüber hinaus, was dem Sender den Tagessieg garantierte. Eine attraktive Plattform, die von "SOKO Leipzig" mit Handkuss genutzt wurde, um sich mit der aktuellen Folge gegen die Diskriminierung von Homosexuellen auszusprechen. Welch Ironie. Den neuesten SOKO Fall verfolgten um 21:15 Uhr 5,61 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von über 17% entspricht.

Die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi wurden feierlich und mit einem aufwändigem Showprogramm eröffnet. Das ZDF übertrug das vierstündige Spektakel live ab 16:10 Uhr. Durchschnittlich verfolgten 8.99 Millionen Zuschauer die Eröffnung, was einem Marktanteil von 39,5% entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es ebenfalls beeindruckende 25,1% (1,72 Mio.). Das bescherte dem ZDF die erfolgreichste Übertragung einer Winter-Olympia-Eröffnung seit Lillehammer im Jahr 1994. Weltweit sollen über drei Milliarden Menschen die Eröffnung verfolgt haben.

Die "SOKO Leipzig" Folge „Letzte Wahrheit“ bildete den erfolgreichen SOKO-Einstand von Regisseur Herwig Fischer. Der von ihm inszenierte Fall handelt von dem 93-jährigen Moritz Sand, dem im Wohnheim tödliche Tabletten untergeschoben werden. Sowohl seine zahlende Tochter als auch der Heimdirektor gehören zu den Verdächtigen. Die vollständige Folge kann auf der ZDF-Webseite angeschaut werden.

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Quellen: Quotenmeter, UFA Fiction
Von Orlindo Frick

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