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Dietrich Brüggemanns KREUZWEG im Wettbewerb der Berlinale 2014

16.01.2014: Dietrich Brüggemanns neuester Film wirft seine Schatten voraus. „Kreuzweg“, der am 20. März 2014 in die deutschen Kinos kommt, wird einige Wochen zuvor an der diesjährigen Berlinale seine Premiere feiern und dort als einer von vier deutschen Beiträgen im Wettbewerb um den goldenen Bären antreten. Der Film befindet sich damit in einer illustren Runde, neben George Clooneys "The Monuments Men" ist unter anderem auch Wes Andersons "The Grand Budapest Hotel" im Wettbewerb dabei. Brüggemann stimmt mit „Kreuzweg“ nach seiner ebenso witzigen wie rührenden Umzugskomödie „3 Zimmer/Küche/Bad“ wieder ernstere Töne an und widmete sich einer radikalen Coming-Of-Age Geschichte. Das Drehbuch schrieb er wie gewohnt zusammen mit seiner Schwester Anna.

Zum Inhalt: Maria ist 14 und wächst in einer Familie auf, die einer besonders strengen Richtung der katholischen Kirche angehört. Sie nimmt ihren Glauben sehr ernst und versucht, ihn im Alltag nach den Grundsätzen zu leben, die ihre Familie und der Pfarrer ihr vermitteln. Der radikale Unterschied zwischen den festen Regeln ihrer Familie, und ihrem Leben als Schülerin setzt sie unter großen Druck. Angesichts ihrer bevorstehenden Firmung beschließt das Mädchen, ihr Leben kompromisslos Jesus zu widmen.

Die junge Maria wird dabei von Lea van Acken gespielt und in weiteren Rollen sind die Schauspieler Franziska Weisz, Florian Stetter und Lucie Aron zu sehen. „Kreuzweg“ entstand als Koproduktion zwischen der UFA Fiction, dem SWR, ARTE und Cine Plus. In die deutschen Kinos gebracht wird der Film von Camino Filmverleih, den Weltvertrieb übernimmt Beta Cinema.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin finden in diesem Jahr zum 64. Mal vom 6. bis 16. Februar statt. Insgesamt gehen 23 Filme ins Rennen um den goldenen und silbernen Bären - drei davon außer Konkurrenz. Neben „Kreuzweg“ sind noch drei weitere deutsche Vertreter Teil des Berlinale Wettbewerbs. „Jack“ von Edward Berger, „Zwischen Welten“ von Feo Aladag und „Geliebte Schwestern“ von Dominik Graf

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Mehr Informationen zur Produktion: Pressemitteilung
Von Orlindo Frick

 

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