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Deutscher Fernsehpreis 2013: Zehn Nominierungen für UFA FICTION

Auf der Presskonferenz des Deutschen Fernsehpreises wurde heute bekannt gegeben, dass UFA FICTION insgesamt zehn Mal nominiert ist. Damit ist UFA FICTION die Produktionsfirma mit den meisten Nominierungen. Nico Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung und Produzent UFA FICTION: „Die Nominierungen zum Deutschen Fernsehpreis sind eine großartige Anerkennung für die Qualität, die Unterschiedlichkeit und Bandbreite unseres erzählerischen Portfolios. Das gibt Mut.“

Der Exporthit UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER ist in der Kategorie „Bester
Mehrteiler“ nominiert. In der Kategorie „Bester Schauspieler“ sind Tom Schilling und Volker Bruch mit einer Doppelnominierung gemeinsam für ihre Rollen in dem Dreiteiler vorgeschlagen. UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER, von Regisseur Philipp Kadelbach und Autor Stefan Kolditz, wurde in der Presse als „richtungsweisend“ für das deutsche Fernsehen eingestuft, das Schauspiel-Ensemble gewann bereits den Sonderpreis beim diesjährigen Bayerischen Fernsehpreis. Zudem wurde sowohl der Film, als auch Regisseur
Philipp Kadelbach mit dem Seoul International Drama Award 2013 ausgezeichnet. Außerdem gewann das Drama erst kürzlich auf dem Festival de la Fiction TV in La Rochelle den gefragten ‚Prix de la meilleure fiction européenne‘. Der Dreiteiler löste in Deutschland eine generationenübergreifende Diskussion in den Print- und Online-Medien
aus und erreichte im ZDF in der Spitze bis zu 8,68 Millionen Zuschauer. Die Koproduktion von UFA FICTION und dem ZDF in Zusammenarbeit mit Betafilm und ZDF Enterprises wurde redaktionell von Heike Hempel, Alexander Bickel und Thorsten Ritsch verantwortet. Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann.

Die Event-Produktion DER TURM tritt ebenfalls in der Kategorie „Bester Mehrteiler“ an. Des Weiteren sind Jan Josef Liefers als „Bester Schauspieler“ sowie Claudia Michelsen und Nadja Uhl als „Beste Schauspielerin“ unter den Nominierten. DER TURM von Regisseur Christian Schwochow und Autor Thomas Kirchner, nach dem gleichnamigen Roman von Uwe Tellkamp, erzählt kaleidoskopartig anhand einer Dresdener Arztfamilie die finalen sieben Jahre der DDR. Der Zweiteiler war 2012 das überragende Fernsehereignis im Ersten und wurde bereits mit dem Publikums-BAMBI 2012, dem Hessischen Filmpreis
2012 und dem Jupiter Award 2013 als „Bester TV Spielfilm“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Fiktion-Serie & Mehrteiler“ konnte das zweiteilige Familien-Epos auch die Jury des renommierten Grimme-Preises überzeugen. Nadja Uhl gewann als „Beste Schauspielerin“ beim Bayerischen Fernsehpreis, Claudia Michelsen bekam eine Goldene Kamera für ihre Rolle. DER TURM ist eine Koproduktion mit dem MDR und der Degeto Film sowie NDR, BR, WDR, SWR und RBB für Das Erste, die redaktionelle Federführung lag bei Jana Brandt (MDR). Die Produzenten sind Nico Hofmann und Benjamin Benedict.

Die UFA FICTION-Produktion DER FALL JAKOB VON METZLER von Regisseur Stephan Wagner und Autor Jochen Bitzer steht in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ zur Wahl. Robert Atzorn, der bereits den Bayerischen Fernsehpreis 2013 für seine Darstellung des Wolfgang Daschner erhielt, hat nun auch die Chance als „Bester Schauspieler“ für DER FALL JAKOB VON METZLER ausgezeichnet zu werden. In der Kategorie „Fiktion“ wurde DER FALL JAKOB VON METZLER außerdem mit dem Grimme-Preis 2013 geehrt. DER FALL JAKOB VON METZLER basiert auf der wahren Geschichte der Entführung und Ermordung von Jakob von Metzler. Auf Basis genauester Recherche erzählt der Film von den polizeilichen Ermittlungen und dem späteren Strafverfahren gegen den Polizei-Vizepräsidenten Wolfgang Daschner (Robert Atzorn) und dessen Entscheidung, dem Entführer Magnus Gäfgen (Johannes Allmayer) unmittelbaren Zwang androhen zu lassen, um das Leben des Kindes zu retten. DER FALL JAKOB VON METZLER wurde von der UFA FICTION im Auftrag des ZDF produziert, für die Redaktion zeichneten Caroline von Senden und Katharina Dufner verantwortlich, Produzenten sind Benjamin Benedict und
Nico Hofmann.

In der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ geht DER MINISTER ins Rennen. Die Politsatire von Regisseur Uwe Janson und Autorin Dorothee Schön erzählt das Leben eines Überschall-Politikers, vom rasanten Karriereaufstieg bis zu seinem spektakulären Absturz. Die UFA FICTION-Produktion wurde im Auftrag von SAT.1 von Nico Hofmann, Benjamin Benedict und Jürgen Schuster produziert, die redaktionelle Federführung lag bei Jochen Ketschau.

Eine weitere Nominierung erhielt Matthias Brandt als „Bester Schauspieler“ für VERRATENE FREUNDE (Regie: Stefan Krohmer, Autor: Daniel Nocke), ein Film der von zwei Ehepaaren Mitte vierzig handelt, deren Freundschaft, vor allem aber deren Selbsteinschätzungen aus Anlass eines Betrugsfalles in Frage gestellt werden. VERRATENE FREUNDE ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag des federführenden SWR, von WDR und ARTE. Die Redaktion lag bei Brigitte Dithard, Manfred Hattendorf (SWR), Barbara Buhl (WDR) und Andreas Schreitmüller (arte). Produzenten sind Nico Hofmann und Jochen Laube.

Die 15. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises findet in diesem Jahr am Mittwoch, den 2. Oktober 2013, im Kölner Coloneum statt.

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