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Drehstart für BORNHOLMER STRASSE

Gestern haben die Dreharbeiten für die Tragikomödie BORNHOLMER STRASSE begonnen. Erzählt wird die Geschichte um Oberstleutnant Harald Schäfer und die überraschende Wendung am Grenzübergang Bornholmer Straße in den letzten Stunden der DDR von Regisseur Christian Schwochow (DER TURM) nach einem Drehbuch von Heide und Rainer Schwochow. Das Sachbuch "Der Mann, der die Mauer öffnete" von Gerhard Haase-Hindenberg  diente hierzu als Anregung und zeichnet die Ereignisse vom 09. November 1989 aus der Sicht von Oberstleutnant Harald Jäger nach. Mit Charly Hübner, Milan Peschel, Rainer Bock, Max Hopp, Ludwig Trepte, Jasna Fritzi Bauer, Frederick Lau und Ulrich Matthes konnte ein großartiger Cast gewonnen werden. Zu dem hochkarätigen Ensemble zählen außerdem Robert Gallinowski, Margit Bendokat, Hans Uwe Bauer, Ursula Werner, Peter Schneider  und Thorsten Merten.

Gedreht wird bis Ende Oktober in Wanzleben, Marienborn und Berlin.

Jana Brandt, Programmchefin Fernsehfilm, Serie, Kinder des MDR:

„Dass der MDR historische Stoffe erfolgreich umsetzen kann, hat er schon oft bewiesen, zuletzt mit dem Event-Zweiteiler ‚Der Turm‘, der mehrfach preisgekrönt wurde. Die ‚Bornholmer Straße‘ ist nun ein weiteres Großprojekt, für das der MDR redaktionell verantwortlich zeichnet. Diesmal wird DDR-Vergangenheit jedoch von einer ganz anderen Perspektive aus fiktional aufgearbeitet.  25 Jahre Maueröffnung im nächsten Jahr geben den Anlass, das Thema aus der Sicht  der Grenzsoldaten zu betrachten.“

Benjamin Benedict und Nico Hofmann, Produzenten UFA FICTION:

"Der 9. November 1989 ist ein einmaliges Ereignis der deutschen Geschichte. BORNHOLMER STRASSE erzählt auf eine neue Weise von diesem historischen Datum - in einer Umkehrung der Perspektive. Im Zentrum stehen jene Menschen, deren Aufgabe die Grenzkontrolle war und die schließlich faktisch "die Mauer öffneten". Mit Christian Schwochow als Regisseur und seinem Team nimmt sich eine neue Generation der historischen Erzählung an. Damit setzt sich für uns gemeinsam mit der ARD unter der Federführung von Jana Brandt eine extrem fruchtbare Zusammenarbeit fort, ein Jahr nach der erfolgreichen Ausstrahlung von DER TURM

Mit dem wunderbaren Drehbuch von Heide und Rainer Schwochow, das bestimmt ist durch ein differenziertes und genaues Erzählen nah an den Figuren und einem herausragenden Cast hat hier ein kreatives Team zusammengefunden, das  für genau jene moderne und komplexe Auseinandersetzung mit historischen Sujets stehen, die wir uns von diesem Projekt erhoffen.“ 

Christian Schwochow, Regisseur:

„Die Geschichte des Mannes, der die Mauer öffnete, trägt für mich die Dimension eines antiken Dramas. In ihr erzählt sich die ganze Absurdität der DDR und ihrer Grenze - aber auch das Ende des einen und der Anfang eines neuen Deutschlands - in nur einer Nacht. Absurdität und Dramatik - beides lag in jenen Stunden dicht beieinander. Das wird der Film erzählen. Und so wird die "Bornholmer Straße" kein klassisches historisches Drama und ebenso wenig ein Heldenepos. Es wird ein tragisch-komischer Film über das Scheitern einer Republik und über den Aufbruch in ein neues Leben. Und darüber, wie ein Mann, der "auf der falschen Seite" stand, im entscheidenden Moment das Richtige tat und damit die Welt veränderte.“

Zum Inhalt: Am Abend des 9. November 1989 sieht Oberstleutnant Harald Schäfer (Charly Hübner) im Fernsehen die Pressekonferenz mit Günter Schabowski. „Privatreisen nach dem Ausland können ab sofort ohne Vorliegen von Voraussetzungen beantragt werden…“ Wenig später stehen die ersten Ostberliner vor dem Grenzübergang und wollen rüber nach Westberlin. Jetzt beginnen dramatische Stunden und immer wieder muss Harald Entscheidungen treffen. Er wartet auf Anweisungen seiner Vorgesetzen, doch die bleiben aus. Die Lage eskaliert, als sich immer mehr Menschen vor dem Grenzübergang versammeln und ihre Ausreise fordern. Auch Schaulustige aus dem Westen stehen inzwischen auf der anderen Seite, ein Kamerateam hält jeden Moment fest. Harald Schäfer steht unter enormen Druck, als er sich schlussendlich dafür entscheidet, die Grenze zu öffnen und sämtliche Kontrollen einzustellen. Er wird zum Helden der Geschichte, die politischen Folgen seiner Anweisung macht ihm ein Kollege unmissverständlich klar: „Das war’s dann wohl mit der DDR.“

BORNHOLMER STRASSE ist eine UFA FICTION-Produktion in Koproduktion mit dem MDR und der ARD Degeto sowie dem RBB für Das Erste, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung und das Medienboard Berlin-Brandenburg. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei DER TURM arbeiten jetzt der MDR, ARD Degeto und UFA FICTION erneut mit Regisseur Christian Schwochow (NOVEMBERKIND, DIE UNSICHTBARE) zusammen. Das Drehbuch schrieben Rainer und Heide Schwochow, die Kamera führt Frank Lamm. Die Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann, Producer ist Matthias Adler, ausführender Produzent ist Sebastian Werninger und Produktionsleiter ist Tim Greve. Die redaktionelle Federführung hat Jana Brandt (MDR). Des Weiteren zeichnen Stephanie Dörner (MDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Grässel (ARD Degeto) und Cooky Ziesche (RBB) für die Redaktion verantwortlich.

Anja KäumleClaudia Göttler
Leitung Presse UFA Fiction               Presse UFA Fiction
Tel +49 331 70 60 - 379   Tel +49 331 70 60 - 370
anja.kaeumle@ufa.declaudia.goettler@ufa.de
www.ufa-fiction.de www.ufa-fiction.de

 

 

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